Franz Josef Harbecke 214x300Patenschaften für Flüchtlinge zu übernehmen ist hier selbstverständlich nicht im Sinne der Taufpatenschaft gemeint.

Es geht mehr darum, sich um einzelne Flüchtlinge oder Familien zu kümmern und ihnen bei der Bewältigung ihrer neuen Lebenssituation zu helfen: bei der Begegnung mit den für sie fremden Lebensgewohnheiten, bei der Gestaltung des Alltagslebens, bei Behördengängen (wenn möglich) - einfach als Ansprechpartner für sie da zu sein. 

Solche Patenschaften können Einzelne, Familien oder auch Familiengruppen übernehmen. Dabei muss natürlich die persönliche "Chemie" einigermaßen stimmen.

Wenn man sich besser kennt und etwas verständigen kann, wären auch Einladungen nach Hause denkbar. Das sollte aber nicht der erste Schritt sein.

Man muss also Situationen suchen, in denen man die einzelnen Flüchtlinge gezielt ansprechen kann. Es bietet sich an, sie vor oder nach dem Deutschkurs zu treffen. Andere Möglichkeiten wären noch zu überlegen. 

Besondere Vorkenntnisse erfordert diese Aufgabe m. E. nicht; Offenheit, Freundlichkeit und die Bereitschaft, sich auf Neue(s) und Fremde(s) einzulassen, sollten genügen.

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